Ginseng

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Ficus Ginseng

Der Ficus microcarpa – Ginseng – gehört, botanisch gesehen, eindeutig zur Gattung der Gummibäume und ist eine spezielle Züchtung aus der Loobeer-Feige (Ficus nitida). Das Wort Ginseng kommt aus dem chinesischen und bedeutet so viel wie Wurzel.
     
           
 
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Bezugsquellen
Ginseng-Ginseng.de
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Ficus Ginseng



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Allgemeines zur Gattung des Ficus:
Die korrekte botanische Schreibweise setzt den Namen der Gattung vorne an. Der zweite Teil widmet sich dann der Art. Hier ist der Name der Gattung Ficus. Das kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Feige. Mit dem zweite Teil könnte der ganze Name zum Beispiel lauten Ficus microcarpa – also der bekannte Ginsengbaum. Die komplette botanische Bezeichnung ist stets kursiv zu kennzeichnen, wobei nur der Anfangsbuchstabe der Gattung immer großgeschrieben wird, der Anfangsbuchstabe der Artenbezeichnung ist klein zu schreiben.
Der Ficus ist eine so artenreiche Gattung, dass er ist vielen verschiedenen Arten und Formen in deutschen Haushalten oder auch Gärten vertreten ist. Sie sind manchmal so unterschiedlich, dass die gar nicht als „Verwandte“ erkannt werden, doch haben sie auch gewisse Eigenschaft die ihnen allen gemein sind. Sie alle produzieren zum Beispiel Latex in ihren Blättern und unter der Rinde. Was ihnen den Beinamen „Gummibaum“ einbrachte.
Der wohl bekannteste und beliebteste Vertreter der Gattung ist der Ficus benjamina. Neben ihm sind auch der Ficus microcarpa (Ginseng), der Ficus retusa (chin. Feige), der Ficus nitida (Loorbeer-Feige) der Ficus benghalensis (Bayan-Feige) oder der Ficus deltoidea (Mistelfeige) in Deutschland vertreten.

Die meisten der Ficusarten eignen sich sehr gut zur Zimmerhaltung, so auch der Ficus ginseng. Seine Artgenossen und er werden gerne auch als Bonsai angeboten und sind in deutschen Wohnungen oft vertreten. Manche Pflanzen tragen auch kleine Früchte, wobei nur die des Ficus carica die uns bekannten Feigen sind. Hier soll es nun hauptsächlich um die Art den Ficus microcarpa – den Ginseng gehen.

Herkunft:
Der Ficus microcarpa – Ginseng –  gehört, botanisch gesehen, eindeutig zur Gattung der Gummibäume und ist eine spezielle Züchtung aus der Loobeer-Feige (Ficus nitida), seine korrekte offizielle Bezeichnung ist Ficus microcarpa var. Nitida.
Das Wort Ginseng kommt aus dem chinesischen und bedeutet so viel wie Wurzel. Diese spezielle Art des Ficus kommt übrigens ursprünglich aus dem südostasiatischen Raum und  wird erst seit Anfang des 21. Jahrhunderts in vielen Gartencentern und Gärtnereien auch als Bonsai angeboten. Wobei es relativ schwierig ist ihn hübsch zu gestalten. Er eignet sich auch nicht unbedingt für die Gestaltung in „Mangrovenform“, da seine Luftwurzeln sehr dick werden können. Am besten lässt sich hier eine einfache Kugelform realisieren. Beim zurückschneiden sind keine besonderen Jahreszeiten zu beachten, dies ist immer gut möglich. Am besten werden die Schnittstellen mit Asche betupft, so kann der unschöne milchige Saft nicht austreten.

Pflege:
In der Pflege sind die Unterschiede zwischen den verschiedenen Gattungen eher gering. Er verträgt, wie alle seine Artgenossen, sehr gut trockene Zimmerluft und eignet sich daher ideal als „Wohnzimmerdeko“.
Doch auch wenn trockene Luft von allen Ficus-Pflanzen akzeptiert wird, ist es besser die Luftfeuchtigkeit möglichst hoch zu halten. Sie kommen eben doch aus den Tropen. Die Zimmertemperatur sollte immer zwischen 18 und 20 Grad Celsius betragen. Auch im Winter ist es ratsam den Ficus microcarpa auf keinen Fall unter 12 Grad halten, also am Besten nicht in den Keller stellen.

Stellplatz:
Sie mögen helle, halbschattige Plätze in Fensternähe. Plätze direkt hinter einem Fester ist es aus mehreren Gründen ungeeignet. Zum einen staut sich dort im Sommer oft die Hitze und auch die direkte Sonne die ein Ficus hinter der Fensterscheibe abbekommen kann, sollte vermieden werden. Über den Sommer kann der Ginseng gerne auch ins Freie gestellt werden, wobei auch hier zu viel Sonne zu einen unschönen Sonnenbrand führen kann. Er muss sich erst langsam an die „ungefilterte“ Sonne gewöhnen. Bei einem zu zugigen Stellplatz oder zu häufigem Wechsel kann es zu einem Blattwurf führen, denn dies mag ein Ficus microcarpa nicht besonders gut leiden. Im Herbst muss die Pflanze auf jeden Fall zurück ins Haus.

Gießen:
Er muss regelmäßig gegossen werden, so dass die Wurzeln stets feucht sind, denn hier kommt seine Herkunft aus den Tropen wieder deutlich zum Vorschein. Es ist jedoch sehr wichtig darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht, denn darauf reagiert der sonst so pflegeleichte Ginseng recht empfindlich. Schimmelbildung, Wurzelfäule und Blattwurf können die Folge sein. In solch einem Fall, erst die Erde etwas trocknen lassen (aber nicht ganz austrocknen) und dann erst wieder zum steten, mäßigen Gießen übergehen. Im Winter muss deutlich weniger gegossen werden als im Sommer, doch ist das auch individuell von Zimmertemperatur, Pflanzengröße usw. abhängig.

Düngen:
Gedüngt werden sollte der Ficus microcarpa  nur mäßig alle ein bis zwei Monate und hauptsächlich in der Wachstumsphase. Diese ist von Frühling (ca. April) bis Anfang Herbst (ca. September). Am besten eignen sich allgemeine Grünpflanzendünger in flüssiger Form oder als Stäbchen. Die Konzentration des Düngers darf nicht zu stark sein, meist reicht eine leichte, „halbstarke“ Mischung. Wurde der Ginseng eben erst in frische Erde umgetopft, ist in den Wochen danach keine Zugabe von Dünger jedweder Form notwendig.

Vermehrung:
Ein Ficus microcarpa kann sowohl durch Samen, als auch über Stecklinge vermehrt werden. Die praktischere Form ist wohl die Vermehrung mit Stecklingen, da diese während einem Rückschnitt der Pflanze sowieso anfallen. Wichtig beim Schneiden ist sauberes Werkzeug. Andernfalls können leicht Pilze oder Krankheiten übertragen werden. Und auch die „Zöglinge“ haben geringere Überlebenschancen, wenn sie gleich zu Beginn ihres Lebens mit Krankheitserregern unterschiedlichster Art und Herkunft konfrontiert werden.
Um sein Werkzeug sauber zu halten ist ein einfaches Erhitzen der Schneidekanten etc. über einer Kerze bereits ausreichend.
Um neue Ginseng-Bäumchen auf zu ziehen eignet sich besonders Kakteenerde oder ein Gemisch aus Sand und Blumenerde. Die Pflege der Zöglinge untscheidet sich nicht zu der, der „erwachsenen“ Pflanzen. Nur sollte die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit möglichst hoch gehalten zu werden, das mögen die „Kleinen“ besonders gerne. Die Umgebungstemperatur liegt idealerweise zwischen 20 und 28 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit kann man gut erhöhen, in dem man den Pflänzchen eine Plastiktüte aufsetzt und regelmäßig mit einem Zerstäuber ein wenig befeuchtet. Die Tüte muss jedoch mindestens einmal am Tag gelüftet werden, da sich sonst Schimmel bilden kann. Sprießen die ersten neuen Blätter, kann der Ginseng langsam an sein späteres Raumklima gewöhnt werden. Dazu nimmt man am besten die Plastiktüte jeden Tag ein Stückchen weiter runter.



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