Ginseng

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Ist jeder Ginseng gleich?

Die kräftigende Heilpflanze Ginseng findet heutzutage in vielerlei Formen Verwendung. Genug um einmal auf ihre Unterschiede etwas genauer einzugehen.
     
           
 
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Ginseng Wirkung
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Ist jeder Ginseng gleich

Bezugsquellen
Ginseng-Ginseng.de
Heilpflanze Ginseng


Exkurs:
Ficus Ginseng



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Ginseng vor der Ernte

In Asien wurde Ginseng schon vor vielen Jahrhunderten kultiviert um den täglichen Gebrauch für Volk und Obrigkeit, sowie einen florierenden Handel zu gewährleisten. Dabei ist der Anbau schon keine leichte Sache. Die Pflanze selber braucht nämlich ausreichend Schatten, sowie ein geeignetes Erdreich. Nach meistens sechs Jahren kann die Pflanze abgeerntet werden um die heilkräftige Wurzel weiter zu verarbeiten.

Der Weiße Ginseng

Weißer Ginseng ist tatsächlich nichts anderes als eine frisch geerntete Wurzel. Sicherlich ist die Wirkung einer solchen Wurzel äußerst stark, allerdings hat ihre Verwendung einen deutlichen Nachteil. Die Haltbarkeit von frischem Ginseng kann nicht allzu lange garantiert werden und um echten koreanischen, weißen Ginseng nach Europa zu importieren muss man tief in den Geldbeutel greifen. Schon im elften Jahrhundert wurden allerdings in Asien schon Methoden zur Verlängerung der Haltbarkeit und Lagerung der Wurzel erforscht, was es uns heutzutage möglich macht, auch als Normalbürger auf die heilende Wirkung zurückzugreifen.

Der Rote Ginseng

Roter Ginseng stellt eine der oben genannten Methoden dar um die frische Wurzel haltbarer zu machen und sie somit auch vor Schimmelpilzen und Parasiten zu bewahren. Sie findet seit knapp 1000 Jahre Verwendung, allein um den langen Weg per Schiff nach Europa zu ermöglichen. Dabei wird der frische Ginseng mehrere Stunden lang mit heißem Wasserdampf behandelt. Die Wurzel büßt damit zwar einen Teil ihrer Wirkung ein, eine ausreichende Konservierung ist jedoch sichergestellt. Übrigens sind es die zuckrigen Anteile in der Wurzel, die durch die hohe Hitze karamellisieren und dem roten Ginseng damit die Farbe verleihen.

Schwarzer Ginseng

In Deutschland ist der schwarze Ginseng kaum erhältlich. Auch diese Art des Ginseng entsteht durch eine Behandlung mit Wasserdampf an der frischen Wurzel. Jedoch nicht nur einmal wie beim Roten Ginseng, sondern neunmal. Anschließend wird die Wurzel noch getrocknet. Zwar verliert der Ginseng durch diese Behandlung 80% seines Gewichtes und viele seiner Inhaltsstoffe, jedoch schwören seine Hersteller auf eine bessere Wirksamkeit als beim Roten oder Weißen Ginseng. Diese drei verschiedenen Ginsengsorten werden aus dem koreanischen Ginseng gewonnen. Doch gibt es auch noch andere Anbaugebiete. Damit bekannt sind uns der sibirische und der amerikanische Ginseng. Weiteres zu: Schwarzer Ginseng